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Scalable Resilience™

Geführte Programme.

Neben unserer freien Retreat-Woche gibt es in Eckhütt Eins einen zweiten, klar umrissenen Weg: Scalable Resilience™ — ein präventives, begleitetes Programm für Frauen, Männer, Paare und Unternehmen. Keine Therapie. Kein Coaching. Kein Retreat-Vokabular. Ein fachlich verantworteter Rahmen für Regulation, Beziehung und Struktur.

Ein zweiter Weg — für Menschen, die merken, dass der Ort allein nicht ausreicht. Aber kein klassisches Coaching wollen.

Methodische Identität

Keine Therapie. Kein Coaching. Keine Selbsterfahrung.

Scalable Resilience™ geht davon aus, dass Menschen und Organisationen alles, was sie für ihre Entwicklung brauchen, bereits in sich tragen — und dass Wachstum dann entsteht, wenn diese Ressourcen einen tragfähigen Rahmen finden.

Gelingende Co-Regulation, klar verteilte Verantwortung, saubere Rollen und eine Governance, die ihre eigene Struktur kennt: Das sind die Bedingungen, unter denen Menschen und Systeme stabil bleiben und sich entfalten.

Wir arbeiten mit Simulationen, Risiko-Narrativen, Kompetenzarchitektur, körperbasierten Modulen und systemischen Entscheidungsmodellen.

Unser Zugang ist ressourcen­orientiert, nicht defizit­orientiert — im Sinne der Salutogenese und der humanistischen Psychologie.

Die Dreifach-Architektur

Regulation · Beziehung · Struktur.

Jedes Programm arbeitet gleichzeitig auf drei Ebenen. Das ist keine Addition, sondern das eigentliche Prinzip.

01 — Regulation

Nervensystem & Stressführung

Stressphysiologie, Entscheidungslogik unter Druck, körperbasierte Werkzeuge zur Wiederherstellung von Selbststeuerung. Kein Trauma­deutungsraum — ein Trainingsrahmen.

02 — Beziehung

Rollen, Grenzen, Prozessarchitektur

Wer trägt was? Was ist Zuständigkeit, was ist Verantwortung? Wie sieht eine klare Abgrenzung aus, die Bindung nicht beschädigt? Arbeit an Interaktions- und Druckmustern.

03 — Struktur

Governance & Alltags­architektur

Rechtliche Leitplanken, Entscheidungs­architekturen, Tages- und Wochenstruktur. Bei Privatpersonen: Alltag nach der Woche. Bei Unternehmen: operative Schutzarchitektur.

Zwei Wege, ein Haus

Eckhütt Eins bietet zwei getrennte Wochen­formate an.

Die Entscheidung zwischen beiden Wegen gehört zur Vorbereitung — sie sollte nicht später umgeschrieben werden müssen.

Weg A — ohne Führung

Retreat-Woche / Escape into Health

Sie haben das Haus für sich. Keine Gruppensitzungen, keine Programm­pflicht, keine Anwesenheit von Gastgeber:innen im Alltag. Unaufdringliche Betreuung auf Wunsch. Bewegung, Schlaf, Stille.

Zur Retreat-Woche

Weg B — mit Führung

Scalable Resilience™

Eine begleitete Woche mit klarem fachlichem Rahmen. Einzelarbeit, keine Gruppen. Vier verschiedene Programm­linien — für Frauen, Männer, Paare und Unternehmen. Vorbereitung und Vorgespräch sind Teil des Programms.

Sie sind hier.

Vier Programmlinien

Für wen Scalable Resilience™ gemacht ist.

Jede Linie hat ihren eigenen fachlichen Schwerpunkt und ihr eigenes Leitungsteam. Keine Linie ist eine Variante einer anderen.

Linie 1

Programm für Frauen

Für Frauen in anspruchsvollen Berufen, als Mütter, als Frauen unserer Zeit — die nicht nur funktionieren wollen, sondern leben. Fünf Basismodule zu Aufopferungs­mustern, Nervensystem, Retterimpulsen, Abgrenzung und Selbstbindung. Ergänzend sechs Wahlmodule zu Mutterrolle, Herkunftsfamilie, Beruf und Führung. Keine Gruppe. Keine Therapie. Eine Woche, die Ihnen gehört.

Zum Frauenprogramm

Linie 2

Programm für Männer

Für Männer, die funktionieren — und spüren, dass das nicht reicht. Fünf körperbasierte Module: Stressführung & Nervensystem, emotionale Navigation, Grenzen & Konfliktkraft, Nähe & Verantwortung, Alltag & Integration. Kein Sitzkreis. Kein Coaching im üblichen Sinn. Ein Training, das so funktioniert wie ein Training funktioniert.

Zum Männerprogramm

Linie 3

Programm für Paare

Für Paare, die nicht in der Krise sitzen, aber spüren, dass sie sich gegenseitig aufreiben. Zwei Formate zur Auswahl: als Dyade oder als parallele Einzelprogramme unter einem Dach. Arbeit an Co-Regulation, Rollenklarheit und Beziehungs­architektur. Keine Paartherapie, kein Kuschelwochenende.

Zum Paarprogramm

Linie 4

Programm für Unternehmen

Präventionsarbeit für Führungsteams und Gremien. Governance, nicht Gefühlsrunde. Sieben Module von narrativer Risiko­wahrnehmung bis zum Implementierungs- und Verankerungs­design. Für Organisationen, die Resilienz als Designfrage verstehen wollen — nicht als Wellness-Modul.

Zum Unternehmens­programm

Fachliche Leitung

Zwei Leitungsmodelle.

Die Programme für Privatpersonen und das Unternehmens­programm haben unterschiedliche fachliche Schwerpunkte — und entsprechend unterschiedliche Leitungsteams.

Persönliche Regulation

Frauen, Männer, Paare

Fachliche Leitung: Dr. Vanessa Prox-Vagedes, zugelassene Psychiaterin. Sie verantwortet die Modulstruktur der drei Privatprogramme und die Abgrenzung zwischen Prävention und Behandlung — genau dort, wo diese Abgrenzung gebraucht wird.

Organisationale Resilienz

Unternehmen

Geleitet von Sabine Müller (Organisations­entwicklerin) und Nicole Battistini-Kohler (Anwältin und Governance-Expertin). Dr. Vanessa Prox-Vagedes ist auf Wunsch zubuchbar. Ergänzend ausgewählte Coaches aus dem Verbund.

Zum Team

Fachrahmen

Worauf wir uns fachlich beziehen.

Scalable Resilience™ ist kein freies Methodenkonglomerat. Die Programme stehen in einem klar benannten fachlichen Rahmen.

Carl Rogers

Humanistische Psychologie

Aaron Antonovsky

Salutogenese

Martin Seligman

Positive Psychologie · PERMA

Stephen Porges

Polyvagal-Theorie

Bessel van der Kolk

Traumaforschung · Körpergedächtnis

Peter Levine

Somatic Experiencing

Wo sinnvoll, arbeiten wir ergänzend mit NEO-FFI (Big Five) oder den 24 Charakterstärken nach Peterson & Seligman — als Orientierungs-, nicht als Bewertungsinstrument.

Wir versprechen keine Heilung. Wir ersetzen keine Psychotherapie. Wenn im Vorgespräch deutlich wird, dass eine behandlungs­bedürftige Lage vorliegt, sagen wir das — und empfehlen den passenden Weg.

Preisübersicht

Was eine begleitete Woche kostet.

Die vier Programmlinien haben eine eigene Preislogik — getrennt von der freien Retreat-Woche. Bezahlt wird pro Person (bzw. pro Paar, pro Führungsteam). Der Preis enthält Unterkunft, Versorgung, die Fachleitung und ein Nachgespräch.

Linie 1 — Frauen

6.800 € Programmwoche

Einzelbelegung. Vorgespräch mit Dr. Vanessa Prox-Vagedes 380 € (verpflichtend, nicht angerechnet). Begleitperson ohne Programm +1.400 €. Nachgespräch inklusive.

Linie 2 — Männer

6.800 € Programmwoche

Einzelbelegung. Vorgespräch mit Dr. Vanessa Prox-Vagedes 380 €. Begleitperson ohne Programm +1.400 €. Nachgespräch inklusive.

Linie 3 — Paare

9.800 € / 12.800 € pro Paar

Format A Dyade 9.800 €. Format B parallele Einzelprogramme 12.800 €. Zzgl. zwei Vorgespräche à 380 €.

Linie 4 — Unternehmen

ab ca. 40.000 € gesamt

Aufklärungsgespräch kostenfrei. Vorbereitung 4.500 €. Kernwoche bis 6 Personen 32.000 €. Jede weitere Person 2.800 €. Nachbereitung 3.500 €. Dr. Prox-Vagedes tageweise oder für die ganze Woche zubuchbar.

Wenn Dr. Prox-Vagedes im Vorgespräch fachlich abrät, entfällt die Programmgebühr — das Vorgespräch bleibt vergütet. Vollständige Aufstellung auf der Buchungsseite.

Zugang & Vorgespräch

Wie man in ein Programm kommt.

Privatpersonen

Für alle Programmlinien für Privatpersonen (Frauen, Männer, Paare) ist ein Vorgespräch mit Dr. Vanessa Prox-Vagedes verpflichtend. Es dient der fachlichen Einschätzung, der Klärung von Erwartungen und der Abgrenzung zur Behandlung. Ohne dieses Gespräch kommt keine Programmwoche zustande.

Unternehmen

Unternehmen schreiben uns direkt an. Kein verpflichtendes psychiatrisches Vorgespräch — stattdessen ein strukturiertes Gespräch mit Sabine Müller und Nicole Battistini-Kohler zu Auftrag, Rahmen, Schnittstellen und Zielgruppe im Unternehmen.

Vorgespräch über den Buchungskalender anfragen

Fallstudien

Wie eine Woche verlaufen kann.

Vier fiktive Komposita — eines pro Programmlinie. Sie dokumentieren keine realen Fälle, sondern verdichtete Erfahrungsmuster aus der Arbeit mit ähnlichen Konstellationen.

Linie 1 — Frauen

Die Zuständige.

Eine Oberärztin zwischen Station, Kindern und einer pflegebedürftigen Mutter — und eine Woche, die nicht dazu diente, sie zu reparieren.

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Linie 2 — Männer

Der Operator.

Ein mittelständischer Geschäftsführer, der sich jahrelang über Härte gesteuert hat — und eine Woche, die kein Sitzkreis war.

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Linie 3 — Paare

Die Eltern-GmbH.

Zwei funktionierende Eltern, die ihre Paarbeziehung in einer Management-Routine verloren hatten — und eine Woche im Format „parallele Einzelprogramme unter einem Dach“.

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Linie 4 — Unternehmen

Die dritte Generation.

Ein süddeutsches Familienunternehmen im Generationsübergang — und eine Woche, die keine Führungskräfteentwicklung war, sondern eine Arbeit an der Governance.

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