Sie sind nicht laut. Sie sind nicht brillant. Und doch sitzen sie an genau jenen Schaltstellen, an denen Unternehmen ihre teuersten Fehler begehen. Wer sich gegen sie stellt, gilt schnell selbst als das Problem.
Diese Reihe ist eine Entdeckungsreise in neun Stationen. Jede Station enthüllt ein Stück der Konstellation. Was am Anfang wie ein einzelnes Persönlichkeitsproblem aussieht, löst sich nach und nach in eine präzise Diagnose auf — klinisch, gruppendynamisch, organisationsstrukturell, lebensbiografisch. Lesbar in jeder Reihenfolge, aber jede Station öffnet die nächste.
Halten Sie kurz inne: vermutlich denken Sie gerade an eine konkrete Person.
Neun Stationen, ein Bogen. Sie können die Reise an jeder Station beginnen.
Die Reihe webt etwa zwei Dutzend Quellen aus 80 Jahren Forschung zusammen. Drei Linien laufen darin: die klinisch-psychologische (Cleckley bis Klein, Kohut bis Carstensen), die gruppendynamisch-organisationale (Bion bis Padilla) und die ökonomisch-strukturelle (Akerlof bis Taleb). Erst zusammen ergeben sie die Diagnose.
Abb. — Zeitstrahl der theoretischen Quellen.
Wie alles zusammenhängt
und liefern die Andockstellen. , , , und liefern die Typologien. erklärt, warum die Gruppe sie braucht. erklären, warum die Organisation sie behält. liefert die Erklärung für den Compliance-Lebensraum. den Mechanismus des Angsttransfers. beziffert die Kosten, beschreibt die Anti-Konfiguration, und die operativen Werkzeuge. , und erklären, warum das alles jetzt sichtbar wird.
1941Cleckley · Mask of SanityErstbeschreibung der subklinischen Psychopathie.
~1946Klein · Projektive IdentifizierungMechanismus des Angsttransfers.
1956Bateson · DoublebindStrukturmerkmal der Compliance-Abteilung.
1961Bion · Experiences in GroupsWork Group vs. Basic Assumption Group.
1968Darley & Latané · Bystander-EffektKollektives Versagen im Aufsichtsorgan.
1970Akerlof · Market for LemonsAdverse Selection auf Talentmärkten.
~1971Kohut · SelbstpsychologieSpiegelhunger als Andockstelle.
1974Snyder · Self-MonitoringDer Wormtongue in Reinform.
1979A. Miller · Drama des begabten KindesSelbstobjekt-Funktion aus Herkunftssystemen.
1991ffCarstensen · Socioemotional SelectivityWarum die Wahrnehmung ab 50 schärfer wird.
1997Freyd · DARVOVerhaltenssignatur des People-Operators.
2002Paulhus & Williams · Dark TriadSubklinisches Grundkonstrukt.
2006Babiak & Hare · Snakes in SuitsDirekte Vorlage der Typologie.
2006Mainiero & Sullivan · Kaleidoscope CareerBerufsverlauf-Empirie zu Carstensen.
2007Padilla, Hogan, Kaiser · Toxic TriangleDrei Ecken stabilisieren sich gegenseitig.
2012Gebauer et al. · Kommunaler NarzissmusPsychologische Basis des People-Operators.
2018Taleb · Skin in the GameStrukturelle Anti-Creep-Konfiguration.
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Station 8: Self-Assessment
Fünf Fragen pro Phänotyp plus vier zur eigenen Funktion. Die Auswertung markiert, welcher Pfad gerade Vorrang hat. Anonym, nichts wird gespeichert oder gesendet.
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❦Eckhütt Eins · Werkstatt für General Counsel Bayerischer Wald
nicole battistini-kohler · martin miller
Begleittext
Zum Camp für General Counsel.
Diese Reihe ist ein Diskussionsanstoss für das
Camp für General Counsel
— der fünften Linie der Klausurwochen auf Eckhütt Eins.
Leitung Nicole Battistini-Kohler;
psychoedukativ-psychologische Begleitung aus dem
Team.